Milchstrasse, Galaxien, Nebel

Die Astrofotografie:

man kann die Astrofotografie mit einfachen Mitteln betreiben. Voraussetzung sind aber sehr gute Vorbereitungen und ein spezifisches Wissen über die Fotografie an sich und auch ein Grundwissen der Objekte, die fotografiert werden sollen. Eine Orientierung am nächtlichen Himmel sind mit Voraussetzung. 

Benötigt werden am Anfang eine Camera mit Bulb-Funktion, ein Weitwinkel oder Teleobjektiv einen Fernauslöser oder Timer, ein Stativ oder eine Nachführung, welche die Erdrotation ausgleicht um Sterne rund abzubilden. Um eine gute Abbildungsqualität der Objekte zu erreichen, sollte man soviel Licht wie möglich einsammeln. Die meisten Nebel oder Galaxien benötigen eine lange Belichtungszeit von mehreren Stunden. Allerdings kann sich dies auch über einige Nächte hinausziehen. 

Die Bilder werden in einem speziellen Astroprogramm zu einem Gesamtbild gestackt und bearbeitet.


Canon 70Da, Canon 70-200  f2,8, Brennweite 200mm, ISO 400, f5 44x57 sec und 23 x 28 sec,  nachgeführt mit HEQ5 pro goto
Canon 70Da, Canon 70-200 f2,8, Brennweite 200mm, ISO 400, f5 44x57 sec und 23 x 28 sec, nachgeführt mit HEQ5 pro goto

Orionnebel und Pferdekopfnebel im Sternbild Orion

 

 

Canon 70Da, Canon 70-200  f2,8, Brennweite 200mm, ISO 400, f5 44x57 sec und 23 x 28 sec,  nachgeführt mit HEQ5 pro goto
Canon 70Da, Canon 70-200 f2,8, Brennweite 200mm, ISO 400, f5 44x57 sec und 23 x 28 sec, nachgeführt mit HEQ5 pro goto

Orionnebel im Sternbild Orion

Der Orionnebel (Katalogbezeichnung M 42 oder NGC 1976) ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Durch die große scheinbare Helligkeit seines Zentrums oberhalb der 4. Magnitude ist der Nebel mit bloßem Auge als Teil des Schwertes des Orions südlich der drei Sterne des Oriongürtels gut sichtbar.[2] Er besitzt eine Winkelausdehnung von etwa einem Grad.

Der Orionnebel ist ein Teilgebiet der interstellaren Molekülwolke OMC-1, die wiederum zur Riesenmolekülwolke Orion A gehört, die wiederum zum Orion-Molekülwolkenkomplex gehört. Er besteht überwiegend aus Wasserstoff. In dem Nebel entstehen Sterne, deren ionisierende Strahlung den Nebel im sichtbaren Bereich leuchten lässt. Er wird daher auch als H-II-Gebiet klassifiziert.[8] Mit einer Entfernung von etwa 414 Parsec[3] (1350 Lichtjahre) ist er in der galaktischen Nachbarschaft eines der aktivsten Sternentstehungsgebiete, weshalb er ein bevorzugtes Untersuchungsobjekt zur Erforschung der Sternentstehung ist. Er wird sich voraussichtlich zu einem den Plejaden ähnlichen, offenen Sternhaufen entwickeln.[9].   

Quelle Text: Wikipedia  

       

Canon 70Da, Canon 70-200  f2,8, Brennweite 200mm, ISO 400, f5 44x57 sec und 23 x 28 sec,  nachgeführt mit HEQ5 pro goto
Canon 70Da, Canon 70-200 f2,8, Brennweite 200mm, ISO 400, f5 44x57 sec und 23 x 28 sec, nachgeführt mit HEQ5 pro goto

Pferdekopfnebel im Sternbild Orion

Der Pferdekopfnebel ist ein 3 Lichtjahre großer Teil einer Dunkelwolke im Sternbild Orion, die sich vor dem rot leuchtenden Emissionsnebel IC 434 mit einer Silhouette ähnlich einem Pferdekopf abhebt. Von der Erde ist der Nebel ungefähr 1500 Lichtjahre entfernt und erscheint deshalb ein Viertel so groß wie der Erdmond. Aufgrund seiner äquatorialen Position kann er von allen bewohnten Gebieten der Erde beobachtet werden, jedoch ist er wegen seiner geringen Helligkeit erst mit einer Teleskopapertur ab 20 cm sichtbar.

 Quelle Text: Wikipedia

Canon 70-200 f2,8 Brennweite 200 mm, 7,5h Belichtung, nachgeführt mit HEQ5 pro Goto
Canon 70-200 f2,8 Brennweite 200 mm, 7,5h Belichtung, nachgeführt mit HEQ5 pro Goto

Herz- u. Seelennebel

Der Herznebel ist ein Emissionsnebel mit einem offenen Sternhaufen im Inneren und befindet sich im Sternbild Kassiopeia.

Das Objekt befindet sich etwa 7500 Lichtjahre von uns entfernt im Perseus-Arm der Milchstraße. Der Emissionsnebel aus Gaswolken und dunklen Staubbereichen besteht aus Plasma von ionisiertem Wasserstoff und freien Elektronen.

Die rötlichen, nebeligen Partien werden von den Sternen des offenen Sternhaufens beleuchtet. Diese Gruppe besteht aus mehreren Sternen mit insgesamt etwa 50-facher Masse der Sonne und weiteren kleineren und weniger hellen Sternen. Der Haufen schloss einen kleinen Quasar ein, welcher vor Millionen von Jahren ausgestoßen wurde.         

 

Der Seelennebel (auch Sharpless 2-199 oder LBN 667) ist ein Emissionsnebel im Sternbild der Kassiopeia.

Mehrere kleine offene Sternhaufen sind in diesem Nebel eingebettet: Cr 34Cr 632 und Cr 634 im Kopf und IC 1848 im Rumpf. Das Objekt ist allgemein auch unter der Bezeichnung des letzteren Sternhaufens IC 1848 bekannt.

Der kleine Emissionsnebel IC 1871 ist gleich links oben am Kopf des Seelennebels zu finden, weitere kleine Emissionsnebel wie IC 669 und IC 670 liegen leicht unterhalb.

Der Komplex östlich davon ist sein Nachbar IC 1805 der sogenannte Herznebel. Beide werden oft zusammen Herz- und Seelennebel genannt.

Zwischen dem Herz- und dem Seelennebel befinden sich leicht südlich einerseits die elliptische Riesengalaxie Maffei 1 andererseits die Spiralgalaxie Maffei 2.

Quelle Text: Wikipedia

Canon EOS Ra, Canon 70-200mm f2,8; Brennweite 200mm  f5, ISO 1600, 39 x 180 sec.  nachgeführt mit HEQ 5 pro goto , Guiding MGEN 3, Leitrohr 50/200mm
Canon EOS Ra, Canon 70-200mm f2,8; Brennweite 200mm f5, ISO 1600, 39 x 180 sec. nachgeführt mit HEQ 5 pro goto , Guiding MGEN 3, Leitrohr 50/200mm

Nordamerikanebel und Pelikannebel

Nordamerikanebel (auch NGC 7000 genannt) ist die Bezeichnung eines diffusen Gasnebels im Sternbild Schwan am Nordsternhimmel.

Seinen Namen erhielt der Nebel aufgrund seiner Form, die an eine Landkarte des nordamerikanischen Kontinents erinnert. Am Himmel ist der Nebel mit 120 mal 100 Bogenminuten sehr ausgedehnt (der Vollmond hat einen Durchmesser von ca. 30'). Er ist relativ einfach zu finden, da er sich etwas östlich des hellen Sterns Deneb (α Cygni) im Schwan befindet.

Der Gasnebel ist zwischen 2.000 und 3.000 Lichtjahre entfernt (seine genaue Entfernung ist nur schwer zu bestimmen) und besteht überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form (HII) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert. Auf lang belichteten Fotografien erscheint der Nebel daher intensiv rötlich.

Die visuelle Beobachtung des Nebels ist allerdings trotz seiner Gesamthelligkeit von 6 mag ziemlich schwierig. Man benötigt einen völlig dunklen, mondlosen Himmel, der durch keine künstliche Lichtquellen gestört wird. Der Nebel kann dann mit einem Prismenfernglas als diffuses Objekt wahrgenommen werden.

Der Nordamerikanebel wurde im Jahre 1786 von William Herschel entdeckt. Im Jahre 1891 beobachtete Max Wolf an seiner privaten Sternwarte in Heidelberg den Nebel mit seinem 6"-Doppelastrografen. Die Beobachtung war eine der ersten mit Hilfe der Astrofotografie.    

Quelle Text: Wikipedia 

Canon 70 Da, Canon 70-200 f2,8, Brennweite 200mm f3,5; ISO 1250, 93 x 41 sec. nachgeführt mit HEQ5 pro goto
Canon 70 Da, Canon 70-200 f2,8, Brennweite 200mm f3,5; ISO 1250, 93 x 41 sec. nachgeführt mit HEQ5 pro goto

Schmertterlingsnebel                         

 

Der Schmetterlingsnebel, auch als M2-9 bekannt, ist ein galaktischer planetarischer Nebel im Sternbild Schlangenträger und ist etwa 2100 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der planetarische Nebel wurde im Jahre 1947 vom deutsch-amerikanischen Astronomen Rudolph Minkowski entdeckt. Bilder des Hubble-Weltraumteleskops von 1997 lassen feine Gas-Strukturen erkennen, die sich mit einer Geschwindigkeit von über 1600 km/s vom Stern entfernen.

 Quelle Text: Wikipedia

 

 

Canon 70Da, Canon  70-200, f2,8 , ISO 1000, Brennweite  123 mm, 62 x 43 sec und  50 x 79 sec  Gesamtbelichtung  1h und 30 min, nachgeführt mit HEQ5 pro goto
Canon 70Da, Canon 70-200, f2,8 , ISO 1000, Brennweite 123 mm, 62 x 43 sec und 50 x 79 sec Gesamtbelichtung 1h und 30 min, nachgeführt mit HEQ5 pro goto

Plejaden

 

Die Plejaden galten in der griechischen Mythologie als Nymphen. Sie sind die Töchter des Titanen Atlas und der Okeanide Pleione. Durch ihre Abstammung von Atlas werden sie auch als Atlantidenbezeichnet.

Sie wurden als die jungfräulichen Begleiterinnen der Artemis bezeichnet, die Orion über die Wiesen Böotiens verfolgte, bis sie in Tauben (peleiades) verwandelt und als Sternbild in den Himmel versetzt wurden (s. Plejaden).

Nach einer anderen Erzählung nahmen sich alle aus Betrübnis über den Tod ihres Bruders Hyas zusammen mit ihren Schwestern, den Hyaden, das Leben, bevor sie in den Himmel erhoben wurden.

Als Tauben seien die Plejaden ausgeflogen, um Zeus die Ambrosia zu bringen. Dabei mussten sie durch jenes Felsentor fliegen, das auch die Argo passieren musste – die Plegades oder Symplegaden. Eine dieser Tauben habe diesen Durchflug immer mit ihrem Leben bezahlt – und sei von Zeus jeweils ersetzt worden – vielleicht um das nach ihnen benannte „Siebengestirn“ vollständig zu halten.

Merope, die einzige Plejade, die einen Sterblichen heiratete, hatte großen Anteil daran, dass Sisyphos einst aus dem Hades wieder zurückgeschickt wurde, schämte sich aber letztlich ob dieser Verbindung so, dass sie am Himmel schwächer als ihre Schwestern leuchtet.              

Quelle Text: Wikipedia

Canon 70 Da, Canon 70-200 f2,8, Brennweite 125 mm, ISO 800, f3,2 ;  ,  42 x 43 sec.Gesamtbelichtung 54 min, nachgeführt mit HEQ5 pro goto
Canon 70 Da, Canon 70-200 f2,8, Brennweite 125 mm, ISO 800, f3,2 ; , 42 x 43 sec.Gesamtbelichtung 54 min, nachgeführt mit HEQ5 pro goto

Andromedagalaxie M31

 

Die Andromedagalaxie, auch Andromedanebel oder Großer Andromeda-Nebel, ist die der Milchstraße nächstgelegene Spiralgalaxie, rund 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt. Sie befindet sich im namensgebenden Sternbild Andromeda und ist das entfernteste Objekt, das unter guten Bedingungen ohne technische Hilfsmittel mit bloßem Auge beobachtet werden kann. Häufig wird sie auch kurz als M 31 bezeichnet, nach ihrem Eintrag im Messier-Katalog.

Die Andromedagalaxie ähnelt der Milchstraße. Beide Galaxien beherbergen die gleichen Arten von astronomischen Objekten, aus der „äußeren“ Perspektive der Milchstraße besteht jedoch eine bessere Sicht auf die Struktur der Galaxie. Es sind dunkle Staubbänder, Sternentstehungsgebiete und im Außenbereich über 200, möglicherweise 500 Kugelsternhaufen auszumachen. Auch können in immer größeren Bereichen ihre einzelnen Sterne beobachtet werden. Die Galaxie weist im Zentrum ein massereiches Schwarzes Loch von etwa 100 Millionen Sonnenmassen auf, Spiralarme erstrecken sich davon bis zu einer Distanz von rund 80.000 Lichtjahren,[7] ihr Halo dehnt sich über eine Million Lichtjahre[8] aus.                                                                                                            Quelle: Wikipedia 

Canon EOS Ra, Canon 70-200 f2,8II , Brennweite 200m, Blende 5, ISO 1600, 180sec x 39 Bilder, Guiding MGEN3, Leitrohr 50/200mm,  HEQ5 pro goto
Canon EOS Ra, Canon 70-200 f2,8II , Brennweite 200m, Blende 5, ISO 1600, 180sec x 39 Bilder, Guiding MGEN3, Leitrohr 50/200mm, HEQ5 pro goto
M101
Messier 101 (auch als NGC 5457, Pinwheel-Galaxie oder Feuerrad-Galaxie bezeichnet) ist eine Spiralgalaxie mit den Abmessungen 28,8' × 26,9' und der scheinbaren Helligkeit von 7,5 mag im Sternbild Großer Bär. Ihre Entfernung beträgt rund 16 Millionen Lichtjahre, ihr Durchmesser 170.000 Lj.
Quelle: Wikipedia
Canon EOS Ra, Canon 70-200 f2,8II , Brennweite 200m, Blende 5, ISO 1250, 180sec x 13 Bilder, Guiding MGEN3, Leitrohr 50/200mm,  HEQ5 pro goto
Canon EOS Ra, Canon 70-200 f2,8II , Brennweite 200m, Blende 5, ISO 1250, 180sec x 13 Bilder, Guiding MGEN3, Leitrohr 50/200mm, HEQ5 pro goto

M51

 

Die Whirlpool-Galaxie (auch als Strudelgalaxie, Messier 51 oder NGC 5194/5195 bezeichnet) ist eine große Spiralgalaxie im Sternbild Jagdhunde. Sie ist vom Hubble-Typ Sc, das heißt mit deutlich ausgeprägter Spiralstruktur. M 51 hat eine scheinbare Helligkeit von 8,4 mag und eine Winkelausdehnung von 11,2′ × 6,9′. Die Entfernung von unserer Milchstraße beträgt etwa 25 Millionen Lichtjahre, doch gibt es auch davon abweichende Ergebnisse zwischen 15 und 37 Millionen Lichtjahren.
Quelle: Wikipedia
Canon EOS Ra, Canon 70-200 f2,8II , Brennweite 200m, Blende 5, ISO 1000, 120sec x 159 Bilder, Guiding MGEN3, Leitrohr 50/200mm,  HEQ5 pro goto
Canon EOS Ra, Canon 70-200 f2,8II , Brennweite 200m, Blende 5, ISO 1000, 120sec x 159 Bilder, Guiding MGEN3, Leitrohr 50/200mm, HEQ5 pro goto

Antares Region

 

zu sehen auch : Kugelsternhaufen M4, NGC 6144 Kugelsternhaufen, Antaresnebel IC4606, Rho-Ophiuchi-Wolke IC 4604 mit eingebettetem Stern, Reflexionsnebel IC 4603, Alnyiat pulsierender veränderlicher Doppelstern 
Antares, auch Alpha Scorpii genannt, ist der hellste Stern im Sternbild Skorpion. Er ist etwa 600 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Name stammt von altgriechisch ἀντί antí, deutsch ‚gegen‘, und dem Namen Ἄρης Ares und bedeutet „Gegenares“. Der Gott Ares wurde von den Römern Mars genannt.

Canon 70Da, Canon 70-200 f2,8 II, F5; ISO 1600,  Gesamtbelichtung 4,5h
Canon 70Da, Canon 70-200 f2,8 II, F5; ISO 1600, Gesamtbelichtung 4,5h

M33

 

Der Dreiecksnebel, auch als Dreiecksgalaxie sowie als Triangulumnebel oder Messier 33 bezeichnet, ist eine Spiralgalaxie mit den Abmessungen 70′ × 40′ und der Gesamthelligkeit von 5,7 mag im Sternbild Dreieck am nördlichen Fixsternhimmel. Damit ist sie nach dem Andromedanebel die zweithellste Spiralgalaxie am Nachthimmel und eine der uns nächstgelegenen.

Canon Ra; Canon 70-200 f2,8 II, f5; ISO 800/1600; Gesamtbeichtung 11h
Canon Ra; Canon 70-200 f2,8 II, f5; ISO 800/1600; Gesamtbeichtung 11h

NGC 7822

 

NGC 7822 ist ein Emissionsnebel, eine Geburtsstätte vieler Sterne im Sternbild Kepheus. Der Emissionsnebel selbst wird auch als Sharpless 171, und der Sternhaufen als Berkeley 59 bezeichnet. Man geht davon aus, dass dieses Gebiet 800–1000 pc entfernt ist.[3][4]